Newsletter zur Kundenbindung

„Wir sehen unsere Kunden wie die geladenen Gäste einer Party, auf der wir die Gastgeber sind“ sagt zumindest Jeff Bezozs von Amazon. Wenn das stimmt, dann ist der Newsletter die Einladung dazu.

Der Newsletter sind ein kostengünstige Marketing-Tool und lässt sich für die unterschiedlichsten Zwecke einsetzen; insbesondere zur Kundenbindung ist er ein ideales Instrument. Aber eigentlich hat der Newsletter in allen Phasen der Kundenbeziehung (Customer Life Cycle) seine Berechtigung wenn er geschickt verwendet wird.

Damit wirklich jeder Newsletter für seine Zwecke nutzen kann, verfügt die Cloud Geschäftsapplikation für CRM und ERP iscrm über ein integriertes Tool zum Schreiben und zum Versand. Doch sollten Sie dabei einige technische und inhaltliche Punkte beachten.

 

 

Was ein Newsletter technisch beachten sollte

Ein Newsletter ist prinzipiell nicht anderes als ein E-Mail, nur dass das E-Mail an mehrere Tausend Empfänger geht. Nur wenn Sie zumindest diese Punkte befolgen, können Sie Ihre Kundenbindungen erfolgreich verbessern.

Denken Sie daran, dass 50% aller E-Mails zuerst auf einem Smartphone gelesen werden. Also beachten Sie bitte die Regeln des Responsive Designs. D.h. der Newsletter sollte sich an die unterschiedlichen Ausgabegeräte anpassen können. Verwenden Sie keine absoluten Größenangaben – weder bei der Schrift noch bei der Darstellung von Bildern. Denn diese sind meist dafür verantwortlich, dass manche Texte auf dem Smartphone kaum noch lesbar sind.

Outlook ist ein ein alter und sehr verbreiteter E-Mail-Client und legt viel Wert auf saubere Strukturierung mittels table- und div-Elemente. D.h. Sie müssen Ihren Newsletter zu designen, dass er in einem ’normalen‘ HTML-basierten Client sauber dargestellt werden kann und auch in Outlook ordentlich lesbar ist. Testen Sie Ihren Newsletter explizit in Outlook!

In iscrm können Sie Ihren Newsletter über ein beliebiges Mailkonto versendet werden. Es ist anzuraten, dafür ein speziell eingerichtetes Konto – wenn möglich bei einem anderen Provider – zu verwenden. Manche – insbesondere die kostenlosen – Mail-Provider schränken ihren Versand gerne ein wenn Sie innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne zu viele Mails versenden. Das ist mit ein Grund warum iscrm nur 10 Mails pro 10 Sekunden versendet.

Das DSGVO stellt einige Anforderungen an Ihren Newsletter – insbesondere sollten Sie keine Aussendung an jemanden machen, der nicht entsprechend dem Double-Opt-In-Verfahren seine Zustimmung gegeben hat. Versenden Sie nur E-Mails an Empfänger, die keine Mailsperre gesetzt haben.

Was ein Newsletter inhaltlich unbedingt braucht

Sie sollten Ihren Newsletter unbedingt personalisieren; eine persönliche Ansprache gewinnt immer mehr Aufmerksamkeit als ein unpersönliches Rundschreiben. Überlegen Sie, ob Sie Ihre Leser besser mit ‚Du‘ oder mit ‚Sie‘ ansprechen sollen. Je besser Sie Ihre Kunden ansprechen umso besser wird sich die Kundenbindung entwickeln.

Vergessen Sie auf keinen Fall sich rechtlich auszuweisen (Anbieterkennzeichnung, Impressum). Diese Pflicht zur Auszeichnung ist im Telemediengesetz festgelegt und gilt für alle gewerblichen E-Mails. Ein Impressum für z.B. eine GmbH muss mindestens Firmenname und -adresse inkl. Geschäftsführer enthalten; zusätzlich sind Registergericht und Registernummer, sowie die Umsatzsteuer-ID erforderlich.

Ein Newsletter muss – siehe oben Telemediengesetz – die Möglichkeit bieten, dass sich der Empfänger jederzeit aus dem Versand abmelden kann. Bieten Sie diese Möglichkeit nicht, dann haben Sie über kurz oder lang eine Abmahnung am Hals.

Vergessen Sie auf keinen Fall einen Link anzubieten, mit dem der Inhalt des Newsletters Im Browser angesehen werden kann. Sie wissen nämlich nicht, mit welchem E-Mail-Client und mit welchen Beschränkungen der Empfänger Ihren Newsletter öffnet. Manche Empfänger erlauben nur die reine Textdarstellung, andere erlauben kein Javascript, bei ganz anderen ist der E-Mail-Client so alt, dass er kein HTML 5 versteht. Deswegen ist dieser Ausweichlink auf die Darstellung in einem Browser-Fenster in professionellen Newslettern ein üblicher Lösungsansatz, damit der Empfänger trotz aller Schwierigkeiten den Inhalt problemlos lesen kann.

Optimieren Sie die Bildgrößen – nicht Jede/r hat ein so schnelle Internetanbindung dass große Bilder problemlos übertragen und dargestellt werden können.

Newsletter weiterverwerten

Nun haben Sie viel Mühe in den Newsletter investiert; der Content ist hervorragend und könnte viele Leute interessieren. Dann sollten Sie damit Ihre Website aufwerten. Erweitern Sie die Blog-Einträge auf Ihrer Homepage mit dem Inhalt des Newsletters. Das hat viele Vorteile. Die Suchmaschinen merken, dass Ihre Website lebt und werten diese dadurch höher. Gleichzeitig ist Ihr Blog-Eintrag eine potentielle Landing-Page für spezielle Themen – Sie gewinnen dadurch mehr Besucher wenn der Newsletter ein klar definiertes Suchwort enthält.

Und dann gehen Sie gleich noch einen Schritt weiter und verbreiten Ihren Newsletter auch auf den Sozialen Medien. Die meisten CMS-System bieten kleine Tools an, damit eine neue Seite auch automatisch auf Facebook, Twitter, etc veröffentlicht wird.